Abstract Syntax Notation One (ASN.1)
Stand März 2011
ASN.1 ist ein gemeinsamer Standard der ITU-T (International Telecommunication Union, Telecommunication Standardization Buero) und der ISO (International Organization for Standardization).
ASN.1 dient der abstrakten Beschreibung von Datentypen
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Administrative Daten der Gesundheitskarte
Stand März 2011
Die Gesundheitskarte (eGK) enthält so genannte administrative Daten, wie sie auch auf der bisherigen Krankenversichertenkarte gespeichert sind. Dies sind auf der neuen Karte Angaben zur Person wie Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Anschrift. Darüber hinaus finden sich Angaben zur Krankenversicherung wie die Krankenversichertennummer, der Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner) und der persönliche Zuzahlungsstatus. Die Daten sind alle auf dem Chip gespeichert, einige - wie zum Beispiel der Name und die Krankenversichertennummer - sind auch auf der Karte aufgedruckt. Vorgesehen ist die Möglichkeit eines Online-Abgleichs der Verwaltungsdaten der Versicherten (z.B. Zuzahlungsstatus für Medikamente).
Eine Übersicht der auf der eGK gespeicherten Daten ist in Teil 2 der eGK-Spezifikation zu finden. Dieser ist auf Seiten der Gematik abrufbar
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Anonymisierung
Stand März 2011
§ 3 Abs. 6a Bundesdatenschutzgesetz:
"Anonymisieren ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können."
Siehe im Unterschied dazu "Pseudonymisierung".
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Apothekenverwaltungssystem (AVS)
Stand März 2011
Das Apothekenverwaltungssystem ist das Primärsystem für das Waren- und Abrechnungsmanagement in den Apotheken.
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Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
Stand März 2011
Die zu schaffende elektronische Gesundheitskarte soll nach §291a SGB V geeignet sein, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu unterstützen. Therapiesicherheit in diesem Zusammenhang kann durch Beachtung der Arzneimitteldokumentation z.B. die Vermeidung der Verordnung von Medikamenten bedeuten, die negative Wechselwirkungen mit einer aktuellen medikamentösen Therapie auslösen würden.
Die AMTS gehört zu den freiwilligen Anwendungen, d.h. der Patient kann selbst entscheiden, ob er diese Anwendung nutzen möchte. Nutzt er diese, so werden die Daten der persönlichen AMTS online von einem entsprechenden Dienst zur Verfügung gestellt. Die eGK des Patienten trägt dann zum einen seine "Einwilligung"zur Verwendung der Anwendung und einen Link zu seinen Einträgen. Der Zugriff auf seine Daten ist stark geschützt.
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Arztinformationssystem (AIS)
Stand März 2011
Synonym für Praxisverwaltungssystem
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Auditdienst
Stand März 2011
Der Auditdienst - auch Auditservice -stellt die versichertenzentrierte Protokollierung aller Online-Zugriffe auf die Gesundheitstelematik sicher.
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Ausbaustufe 1
Stand März 2011
siehe Mobiles Kartenterminal Ausbaustufe 1 (mobiKT)
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Ausbaustufe 2
Stand März 2011
siehe Mobiles Kartenterminal Ausbaustufe 2 (mobiKT
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Aut Idem
Stand März 2011
Kennzeichen auf dem klassichen Rezeptformular oder im eRezeptdatensatz. Der Arzt macht dadurch kenntlich, dass eine Ersetzung eines Arzneimittels durch ein wirkstoffgleiches zulässig oder ausgeschlossen sein soll.
Übersetzt aus dem lateinischen bedeutet Aut Idem "oder ein Gleiches".
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Authentifizierung (Auth)
Stand März 2011
Authentifizierung bezeichnet den Vorgang, die Identität einer Person oder eines Programms (Z.B. eines WebServers) mit Hilfe eines ausgewählten Merkmals zu überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem Fingerabdruck, einem Passwort oder einem nur dem Überprüften bekannten oder gehörendem Merkmal geschehen.
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Authentizität
Stand März 2011
Nachweis der Echtheit der Identität von Kommunikationspartnern und ihrer Informationen.
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